Logitech G Pro X3 Superstrike verbessert Gewichtsverteilung
Das Magazin Craving Tech hat die neue Gaming-Maus Logitech G Pro X3 Superstrike getestet und kommt zu dem Schluss, dass die wichtigste Verbesserung nicht die Elektronik betrifft. Nach Ansicht der Autoren hat die neu verteilte Masse im Gehäuse den größten Einfluss auf den Bedienkomfort.

Beim Vorgänger, der G Pro X2 Superstrike, wirkte der vordere Teil des Gehäuses schwerer als der hintere, was beim Fingerspitzengriff unbequem war. Bei der neuen Version ist die Masse gleichmäßiger verteilt, und das Gesamtgewicht sank um 2 g von 61 auf 59 g.
In den Spielen Overwatch und Call of Duty: Modern Warfare 4 stellten die Experten eine natürlichere Steuerung und mehr Komfort bei schnellen Handbewegungen fest.
Auch die Werte des Sensors HERO 2 wurden verbessert. Die maximale Auflösung stieg von 44.000 auf 48.000 DPI, die Tracking-Geschwindigkeit von 888 auf 930 IPS, und die maximale Beschleunigung erreicht nun 90 g statt 88 g. Im normalen Gebrauch konnten die Tester jedoch keine deutlichen Vorteile des aktualisierten Sensors feststellen.
Laut Logitech G senkt der neue Chip NxLOGI den Energieverbrauch um rund 50 %. Die angegebene Akkulaufzeit erhöhte sich von 90 auf 135 Stunden. Die Abtastrate von 8000 Hz wird jetzt auch im kabelgebundenen Betrieb unterstützt, während das Vorgängermodell dabei auf 1000 Hz beschränkt war. Das System HITS bleibt erhalten, einschließlich der einstellbaren Auslösetiefe der Tasten, der Funktion Rapid Trigger und des haptischen Feedbacks.
Der Hersteller gibt zudem geringere Latenzen des Sensors und der Tastenerkennung an. In Spielszenarien konnte Craving Tech durch diese Änderungen jedoch keine spürbaren Vorteile feststellen.