AMD veröffentlicht Chipsatztreiber Ryzen 8.09.28.1124
AMD hat ein aktualisiertes Treiberpaket für Ryzen-Chipsätze in der Version 8.09.28.1124 für Windows 10 und Windows 11 vorgestellt. Die Veröffentlichung fällt klein aus: Behoben wurden Fehler in zwei Komponenten, AMS Mailbox und I2C. Weitere bekannte Probleme bleiben derzeit bestehen.

Die Komponente AMS Mailbox ist mit der Technologie AMD Integrated Management Technology (AIM-T) verbunden. Diese dient der Fernverwaltung kompatibler AMD-PRO-Computer, der Überwachung ihres Zustands und der Fehlerdiagnose, auch dann, wenn das Betriebssystem nicht verfügbar ist.
Der I2C-Treiber regelt den Datenaustausch zwischen Windows und kompatiblen Hardwarekomponenten über eine serielle Schnittstelle. Er wird für die Kommunikation mit Controllern, Sensoren und Peripheriegeräten eingesetzt.
In der Liste der bekannten Probleme nennt das Unternehmen drei Einschränkungen. Erstens ist es nach der Installation eines Chipsatztreibers der Version 7.xx.xx.xx oder höher nicht mehr möglich, die Version 6.xx.xx.xx oder eine ältere zu installieren. Für ein Zurücksetzen muss das aktuelle Paket entfernt, der Ordner C:\Program Files (x86)\AMD\Chipset_Software\Qt_Dependencies gelöscht und erst danach die gewünschte ältere Version installiert werden.
Zweitens können in Betriebssystemen mit nicht englischer Oberfläche einzelne Treibernamen auf Englisch angezeigt werden. Drittens kann es in Einzelfällen vorkommen, dass die Komponente Ryzen PPKG nicht installiert oder nicht aktualisiert wird.
Das neue Paket deckt ein breites Spektrum an AMD-Plattformen ab. Dazu zählen die Chipsätze WRX90, TRX50, X870E, X870, B850, B840, X670E, X670, B650E, B650, X570 und B550 sowie ältere Modelle bis hin zu A320, X370 und B350. Unterstützt werden Ryzen-Prozessoren für Desktop und Mobilgeräte sowie die Threadripper-Reihen.
Die Kompatibilität hängt jedoch von der Windows-Version und dem jeweiligen Prozessor ab. So arbeiten Ryzen AI 300, Ryzen AI 400 und Ryzen AI Max ausschließlich unter Windows 11, während einige ältere Ryzen- und Threadripper-Prozessoren zwar mit Windows 10, nicht aber mit Windows 11 kompatibel sind.